Was ist TextTäter?


TextTäter ist ein Bildungsformat, das einen kriminalpräventiven und ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Es dient der Aufklärung und Jugend- und Erwachsenenbildung. Die Autoren möchten nicht mit Tätern sympathisieren und/ oder kriminelle Handlungen verherrlichen. Die Opfer sollen nicht ausgeblendet oder in den Hintergrund gerückt werden. Das Projekt dient nicht der Zurschaustellung benachteiligter Menschen und auch nicht einer kommerziellen Verbreitung von Angst. Weiterhin werden keine politischen Ziele verfolgt oder bedient. Das Projekt ist frei von staatlichen, halbstaatlichen oder privaten Einflussnahmen. Es handelt sich zudem nicht ausschließlich um Straftäter oder ehemalige Straftäter.

 

Alle personenbezogenen Daten wurden anonymisiert und Querverbindungen so weit unkenntlich gemacht, dass Rückschlüsse auf beteiligte Personen nicht möglich sind. Sollten dennoch Ähnlichkeiten mit lebenden Personen auftreten, so sind diese nicht beabsichtigt.

 

Geschichten, die zur unterstützenden Darstellung der Auswirkungen krimineller Handlungen vorgetragen werden, sind fiktiv und wurden durch reale Strafakten inspiriert. So handelt es sich bei den Biografien, die nicht-lesend sondern frei und künstlerisch vorgetragen werden, um Geschichten aus der Feder von Ronny Ritze, die durch mehrere Biografien inspiriert verfasst sind, um das Leben vor und während der Jugendhaft darzustellen.  

 

Die Texte, die von Strafgefangenen und Angehörigen verfasst wurden, sind ausdrücklich gekennzeichnet, werden explizit nicht theatralisch sondern immer lesend vorgetragen, und werden mit deren schriftlichen Genehmigungen sowie mit ausdrücklicher Erlaubnis zugänglich gemacht.

 

Dieses Projekt und seine gesamten Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.

 

Die Publikation war für drei Ausgaben konzipiert, schließt allerdings mit der Veröffentlichung von TextTäter II "Therapie oder Tod" vollständig ab.

"Es ist besser, den Verbrechen vorzubeugen, als sie zu bestrafen. Dies ist der Hauptzweck jeder guten Gesetzgebung, die in der Kunst besteht, die Menschen zum höchsten Glück und zum geringsten Unglück zu führen und, sozusagen, alles Gute und Böse dieses Lebens zu berechnen. Die dabei angewandten Mittel sind aber meist falsch und dem beabsichtigten Ziele gerade entgegengesetzt."

Cesare Beccaria